Letztes Update: 04.07.20

 

Reithelme im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie ein leidenschaftlicher Reiter/in sind, benötigen Sie natürliche auch den besten Reithelm. Es ist oft jedoch gar nicht so einfach einen guten Helm zu finden, da es sehr viel Auswahl gibt. Außerdem müssen Sie sich vor dem Kauf noch mit den unterschiedlichen Arten von Helmen sowie mit der Passform und dem Design beschäftigen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwendig ist und Sie einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie gerne auch unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherche bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell Covalliero 456456524 empfehlen, denn dieses ist relativ günstig und somit ideal für Einsteiger und Hobbyreiter. Alternativ empfehlen wir das Modell von Uvex S4334500, da dieses eine sehr hohe Schlagfestigkeit bietet und sogar die Rahmenhöhe individuell angepasst werden kann.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Reithelme

 

Beim Reiten einen gut passenden Helm zu tragen ist für die eigene Sicherheit sehr wichtig. Da das Angebot an Helmen jedoch sehr unübersichtlich ist, sollten Sie sich vor dem Kauf unbedingt ein Überblick über das Angebot verschaffen und einen kurzen Preisvergleich durchführen. Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Sie sich mit den wichtigsten Kaufkriterien auseinandersetzen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten haben wir aus diesem Grund nachfolgend für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserer Top-7-Liste eine Übersicht über die besten Reithelme 2020 entnehmen, die wir im Vergleich für Sie ermittelt haben.

Arten von Reithelmen

Ein guter Reithelm ist für den eigenen Schutz sehr wichtig und sollte immer Teil der Reitausrüstung sein. Welche unterschiedliche Arten von Helmen es gibt und welche Vor- oder Nachteile diese haben, wird im Folgenden im Detail für Sie erläutert:

Klassischer Reithelm: Die Klassiker sind in der Regel atmungsaktiv und verstellbar, sodass die Größe an den eigenen Kopf angepasst werden kann. Bei diesen Helmen handelt es sich um gute Allrounder, die nicht so leicht verrutschen und für den Einstieg geeignet sind. Diese Helme können jedoch teilweise unbequem sein und müssen auch zu Ihrer Kopfform passen, damit sie korrekt sitzen.

Moderner Reithelm: Moderne Reithelme verfügen über einen Kinnriemen und dämpfende Eigenschaften, die altmodische Reithelme nicht haben. Die Helme sind außerdem etwas kleiner und komfortabler als ältere Modelle, dafür jedoch oft auch deutlich teurer.

Western-Reithelm: Western-Reithelme werden in zwei Arten unterteilt: Western-Helme, die an Cowboyhüte erinnern und Helme, die im Grunde so aufgebaut sind, wie die modernen/klassischen Helme. Diese Helme sind in der Regel sehr bequem, größenverstellbar und hochwertig verarbeitet, jedoch leider nicht für Turniere geeignet.

Military-Reithelm: Diese Helme sind ideal für das Vielseitigkeitsreiten, da sie sehr robust sind und einiges aushalten. Die Helme haben in der Regel eine gute Atmungsaktivität und lassen sich gut tragen. Sie sind jedoch deutlich schwerer als viele andere Helme und dadurch nicht immer bequem.

 

Passform und Sicherheit

Folgende Punkte sind dazu geeignet, um Helme miteinander zu vergleichen und ein Modell auszusuchen, das zu Ihren Bedürfnissen passt. 

Passform-Test: Da Köpfe nicht nur unterschiedlich groß sind, sondern auch unterschiedliche Formen haben können, kann sich die Passform eines Helmes von Person zu Person unterscheiden. Um die Passform zu testen, können Sie dabei den Kinnriemen offen lassen und den Kopf leicht nach vorne beugen. Wenn der Helm nicht nach vorne rutscht oder direkt vom Kopf abfällt, passt Ihnen der Helm gut. Der Helm sollte Ihnen außerdem das Gefühl geben, dass Ihr Kopf gut umschlossen wird. Beachten Sie zudem, dass es Modelle gibt, die besser zu ovalen oder zu runden Köpfen passen. 

Helmpflicht in Deutschland: Es gibt zur Zeit in Deutschland kein Gesetz das besagt, dass ein Helm getragen werden muss. In vielen Reitschulen ist es allerdings trotzdem üblich, dass vor allem minderjährige Schüler einen Helm tragen müssen, um sich vor Stürzen zu schützen. Auf Turnieren besteht eine Helmpflicht für Minderjährige. Beim Springen und ähnlichen Aktivitäten sind Helme auch für Erwachsene vorgeschrieben. Bei Dressurturnieren entscheiden Sie – auf eigene Gefahr – selbst, ob Sie einen Helm tragen möchten oder nicht. Da Pferde sehr schreckhafte Tiere sind und es dadurch schnell mal zu einem Unfall kommen kann, ist das Tragen eines Helmes allerdings immer sinnvoll.

Norm: Wenn Sie einen Helm kaufen wollen, sollten Sie am besten auf die VG1 oder die PAS015-Norm achten. Sie wissen dadurch, dass diese Helme die Mindestanforderungen an Sicherheit mit sich bringen. Achten Sie außerdem auf das Produktionsdatum des Helmes. Dieses können Sie im Inneren finden. Das Datum sollte weniger als 2-3 Jahre zurückreichen, da das Material der Helme mit der Zeit schwach wird und – genau wie andere Dinge auch – einem fortschreitendem Alterungsprozess unterliegt. 

Den richtigen Helm finden

Wie ein Reithelm sitzen muss: Ein Helm sollte auch mit einem offenen Kinnriemen gut sitzen und bei nach vorne geneigtem Kopf nicht sofort herunterfallen können. Schütteln Sie den Kopf von links nach rechts, um zu sehen ob der Helm sich auf Ihrem Kopf bewegt. Der Helm sollte Ihren Kopf gut umschließen, nicht durch kleine Bewegungen verrutschen und möglichst angenehm zu tragen sein. Achten Sie bei Kinderhelmen außerdem darauf, dass diese immer größenverstellbar sind, da Kinderköpfe schnell wachsen können. Der Helm sollte beim Reiten außerdem waagerecht auf dem Kopf sitzen, die Stirn gut schützen und dabei natürlich nicht die Sicht nach vorne behindern.

Die Größe: Reithelme gibt es sowohl für Kinder als auch Erwachsene und, je nach Hersteller, gibt es sie dabei in folgenden Größen: XXS, XS, S, M, L, XL, Junior einige andere Varianten. Helme werden dabei an der breitesten Stelle in Zentimetern gemessen. In Zahlen ausgedrückt, gibt es Sie dabei zum Beispiel in den Größen 50-56 cm, 54 cm, 55 cm, 56 cm und so weiter. Die Größe S entspricht dabei etwa 50-54 cm Kopfumfang, die Größe M 54-57 cm, L etwa 57-60 cm und XL etwa 61 cm. Um die für Sie richtige Größe zu ermitteln, können Sie ein Maßband verwenden. Der Kopfumfang dabei sollte an der größten Stelle gemessen werden, wo der Reithelm zum Liegen kommt. Falls Sie beim Messen eine Zwischengröße erhalten, sollten Sie die nächste Größe wählen. Achten Sie beim Messen darauf, dass das Maßband sich ca. 1 cm über Ihren Augenbrauen befindet.

Pflege und Aufbewahrung: Die Außenfläche Ihres Helmes können Sie mit einem feuchten Tuch reinigen und das Innenfutter, wenn es herausgenommen werden kann, waschen. Der Helm benötigt ansonsten keine spezielle Pflege und keine aggressiven Putzmittel. Sie sollten den Helm außerdem nach jedem Gebrauch gut an der Luft trocknen lassen und anschließend lichtgeschützt, zum Beispiel in einen Stoffbeutel, lagern.

Haltbarkeit: Bei einer guten Lagerung und entsprechender Pflege sollte ein regelmäßig benutzer Helm etwa alle vier bis fünf Jahre ausgetauscht werden, da die Materialien des Helms – genau wie andere Gebrauchsgegenständen auch – einem Alterungsprozess unterliegen. Falls der Helm nach einem Sturz oder ähnliches beschädigt sein sollte, sollten Sie ihn nach Möglichkeit natürlich schneller austauschen.

Bewährte Marken und Hersteller: Zu einigen Marken, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, gehören zum Beispiel Casco, Busse, Charles Owen, Uvex, Kep und Covalliero. Es gibt aber noch viele andere Marken, die ebenfalls gut sind, hier jedoch nicht alle genannt werden können, da dies den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

 

7 beste Reithelme 2020 im Test

 

Im Anschluss finden Sie unseren Testbericht zu allen Helmen, die sich bei uns im Test durchsetzen und einen Platz in der Top-7-Liste der besten Reithelme 2020 erhalten konnten. Bevor Sie ein Modell kaufen, lautet unsere Empfehlung, unbedingt einen Blick auf unsere Bestenliste zu werfen, da alle Helme sowohl ein unterschiedliches Design als auch eine unterschiedliche Passform haben und die Preisklassen variieren können.

 

1. Covalliero 456456524 Reithelm Carbonic 3-Punkt-Befestigung

 

Als Testsieger und damit bester Reithelm konnte sich der relativ günstige Reithelm von Covalliero durchsetzen. Er überzeugt mit einem sehr ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis sowie auch mit einer relativ guten Passgenauigkeit. Er lässt sich zudem praktischerweise stufenlos einstellen und somit an den individuellen Kopfumfang anpassen und hat eine 3-Punkt-Befestigung. 

Der Helm besticht außerdem mit einem edlen Carbon-Finishing, das dem Helm einen schicken Look gibt und ist sehr robust. Er hat im Test dadurch zum Beispiel schon mehrere Stürze gut überstehen können und von Vorteil ist auch, dass bei einer Ablage des Helmes die Bänder vor Kratzer und Beschädigungen auf der Oberseite schützen. Der Helm verrutscht beim Reiten nicht und lässt sich auch im Sommer gut tragen, da er relativ leicht ist und über eine gute Belüftung verfügt.

Er sitzt allerdings etwas hoch auf dem Kopf, was am Anfang tatsächlich ein wenig gewöhnungsbedürftig sein kann. Dies liegt daran, dass Innen eine extra Dämmung eingelegt wurde. Dies hat jedoch keinerlei negative Wirkungen auf die Funktion des Helmes, sodass das gute Preis-Leistungs-Verhältnis davon nicht beeinflusst wird. Wir empfehlen ihn vor allem Hobbyreitern und Hobbyreiterinnen.

Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der relativ günstige Reithelm ist ideal für Hobbyreiter und überzeugt mit einem sehr ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Atmungsaktivität: Dadurch dass der Helm relativ leicht und gut belüftet ist, kann er auch hervorragend im Sommer getragen werden. 

Sicherheit: Der Helm ist robust und übersteht auch problemlos mehrere Stürze. 

Verstellbarkeit: Der Helm lässt sich gut verstellen und kann somit bequem an die eigene Kopfgröße angepasst werden. 

Optik: Durch das Carbon-Finishing erhält der Helm einen edlen Look.

 

Nachteile:

Sitzt hoch: Leider sitzt der Helm etwas hoch auf dem Kopf, was ein wenig gewöhnungsbedürftig sein kann. 

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2. Uvex S4334500 Exxential Reiterhelm mit Ganzjahres-Innenausstattung

 

Dieses Modell von Uvex ist in mehreren ansprechenden Farben erhältlich und punktet mit einer hohen Sicherheit bei gleichzeitig niedrigem Gewicht. Das Modell ist ideal für Anfänger, wird mit einer Ganzjahres-Innenausstattung geliefert und überzeugt mit einem überdurchschnittlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Helm ist, im Vergleich, zu anderen Helmen außerdem etwas weniger wuchtig und hat eine gute Passform. Er lässt sich durch das Einstellrad gut verstellen, hat Lüftungsschlitze und herausnehmbare Einlagen, die gewaschen werden können. 

Was besonders von Vorteil bei diesem Helm ist, ist, dass er nicht nur fest auf dem Kopf sitzt, sondern auch die Sitztiefe individuell eingestellt werden kann. Das einzige Manko bei diesem Modell ist dafür jedoch das Futter, was tatsächlich etwas dicker sein könnte. Da Sie hier aber problemlos nachrüsten können und der Helm ansonsten sehr stabil und hochwertig verarbeitet ist, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis aber natürlich auch trotz des kleinen Mankos. 

Einige weitere Vorteile sind, dass der Helm eine sehr hohe Schlagfestigkeit hat (EPS-Innenschicht und Polycarbonat-Außenschicht) und durch die praktisch geformten Verschlüsse auch ganz einfach einhändig geöffnet werden kann.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Helm bietet eine komfortable Passform und wird mit einer Ganzjahres-Innenausstattung geliefert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. 

Hohe Schlagfestigkeit: Durch die EPS-Innenschicht und die Polycarbonat-Außenschicht bietet dieses Modell eine sehr hohe Schlagfestigkeit.

Verstellbare Rahmenhöhe: Der Helm kann nicht nur an die individuellen Maße angepasst werden, sondern lässt sich auch in der “Sitzhöhe” verstellen. 

Atmungsaktivität: Der Helm ist relativ gut belüftet und leicht. 

Mehrere Farben: Erhältlich ist das Modell in mehreren ansprechenden Farben, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. 

 

Nachteile:

Futter: Lediglich das Innenfutter des Helmes ist noch ein wenig verbesserungswürdig. Hier können Sie jedoch problemlos nachrüsten. 

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3. Kerbl Cavalliero 453453521 Reithelm Beauty für Kinder

 

Dieser stylische Helm ist ideal für Kinder und kommt mit dem Pferdemotiv sehr gut bei jungen Mädchen an. Er ist dabei auch in mehreren unterschiedlichen Farben verfügbar und überzeugt sowohl mit einer guten Passform als auch einer relativ hohen Stabilität sowie einem sehr ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lediglich das umlaufende Plastikband ist bei diesem Modell optisch etwas weniger gut gelungen, beeinflusst die ansonst relativ hohe Qualität und hochwertige Verarbeitung des Helmes jedoch in keiner Weise. Der Helm besitzt, wie viele andere auch, hinten ein Drehrad, mit dem die Größe eingestellt werden kann.

Der jugendliche Helm hat eine elegante, schlanke Form, lässt sich auch einhändig sehr gut  öffnen und besitzt eine 3-Punkt-Befestigung. Der Helm lässt sich außerdem, laut der Meinung zahlreicher Kinder, gut tragen, ist gemütlich und niedlich, jedoch nicht kitschig und verfügt natürlich über ein CE-Prüfzeichen.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Helm bietet ein sehr ausgewogenes Verhältnis von Preis zu Leistung. 

Schlanke Form: Der Helm punktet mit einer schönen, schlanken Form und kommt vor allem bei Mädchen gut an.

Sicherheit: Der Helm ist stabil und es ist sowohl eine 3-Punkt-Befestigung als auch ein CE-Prüfzeichen vorhanden.

Verstellbar: Das Modell lässt sich verstellen und somit problemlos an die individuellen Maße anpassen.

Muster und Farben: Erhältlich ist das Modell in mehreren Farben und mit einem schönen Pferdemuster.

 

Nachteile:

Plastikband: Das umlaufende Plastikband ist bei diesem Modell optisch leider etwas weniger gut gelungen.

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4. Uvex S433462 Unisex Jugend Onyxx Reithelm

 

Der leichte Jugendhelm konnte sich sowohl mit einer guten Belüftung als auch einer sehr guten Passform durchsetzen und ist in vielen unterschiedlichen Einhornmustern und Farben erhältlich, sodass Kinder sich einen Favoriten aussuchen können und für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Der Helm ist dabei in Höhe und Weite verstellbar, kann flexibel an die individuellen Maße Ihres Kindes angepasst werden und wird von sämtlichen Reiterhöfen empfohlen.

Er ist preislich zwar nicht gerade das, was man Schnäppchen nennt, ist dafür jedoch sehr robust, doch gleichzeitig leicht und hat gut verarbeitete Verschlüsse und Schnallen. Er wirkt außerdem sehr modisch und hat schöne, kräftige Farben, die bei kleinen Kindern sehr gut ankommen. Ein weiteres großes Plus ist sicherlich auch, dass der Helm sehr leicht für Kinder zu öffnen und zu schließen ist und zum Beispiel auch von Brillenträgern sehr gut getragen werden kann.

Der Helm ist selbstverständlich mit einem Prüfsiegel vom TÜV Rheinland ausgestattet, sehr schlagfest und – wie bereits erwähnt – stufenlos verstellbar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte auf ganzer Linie überzeugen, sodass wir diesen Helm uneingeschränkt weiterempfehlen können. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der qualitativ hochwertige Kinderhelm überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Verarbeitung: Der Helm hat besonders sauber verarbeitete Verschlüsse und Schnallen. 

Leichte Handhabung: Der Helm ist für Kinder leicht zu öffnen und zu schließen.

Sicherheit und Belüftung: Dieses Modell besitzt ein Prüfsiegel vom TÜV Rheinland, ist stufenlos verstellbar und sehr schlagfest. Auch die Belüftung ist gut.

Farben und Muster: Durch die verschiedenen Farben und süßen Einhornmuster kommen die Helme sehr gut bei Kindern an.

 

Nachteile: 

Preisintensiv: Die hohe Qualität des Helmes ist leider auch an dem relativ hoch angesetzten Preis wieder zu erkennen. 

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5. Casco 16.06.400275 Reithelm Mistrall mit Kordelberiemung

 

Dieser hochwertige Reithelm von der bekannten Marke Casco ist leicht und luftig, nicht zu klobig doch gleichzeitig solide und sicher. Er ist außerdem sehr sauber verarbeitet und ideal für all diejenigen, die mehrmals pro Woche im Sattel sitzen wollen und als fortgeschrittene Reiter oder Reiterinnen bezeichnet werden können. 

Die Helmgröße kann mit Hilfe eines kleinen Rädchens individuell eingestellt werden, sodass er gut sitzt und hat seitlich dicke Kordeln, sodass er den Kopf gut umschließt und vor allem auch optisch einiges hermacht. Allerdings ist der Helm nicht für schmale, längliche Kopfformen, sondern eher für runde Köpfe geeiget. 

Es kann darüber hinaus auch hin und wieder dazu kommen, dass ein Helm etwas zu klein ausfällt und bei einem Kopfumfang von ca. 54-55 cm der Helm in Größe S nicht passt und stattdessen zur Größe M gegriffen werden muss. Da der Helm ansonsten aber gut verarbeitet und sehr bequem ist, wird das gute Preis-Leistungs-Verhältnis dadurch natürlich nicht negativ beeinflusst. Wir können den Helm vor allem fortgeschrittenen Pferdeliebhabern empfehlen. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Reithelm ist vor allem für fortgeschrittene Reiter geeignet und konnte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis im Test glänzen.

Kordelberiemung: Durch die attraktive Kordelberiemung macht der Helm vor allem auch optisch einiges her.

Leicht und luftig: Der Helm ist leicht und luftig, nicht zu klobig und sehr bequem.

Sicherheit: Der Helm ist sehr hochwertig verarbeitet, solide und bietet ein hohes Maß an Sicherheit.

Verstellbar: Der Helm kann individuell eingestellt werden.

 

Nachteile:

Fällt klein aus: Es kann dazu kommen, dass ein Helm etwas zu klein ausfällt und bei einem Kopfumfang von ca. 54-55 cm der Helm in Größe S nicht passt und stattdessen zur Größe M gegriffen werden muss. 

Nicht für schmale, längliche Köpfe: Der Helm sitzt bei schmalen, länglichen Köpfen nicht so gut und ist eher bei runden Kopfformen zu empfehlen. 

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6. Horze Supreme Reithelm Triton Galaxy mit Glitzer

 

Der Helm mit Glitzer ist ideal für Damen und wirkt durch den Glitzer besonders edel. Er ist in mehreren Größen und verschiedenen Farben erhältlich und hat einen sauberen, klassischen Look. Er ist in vier Größen verstellbar, hat in Mikrofaser eingefasste Riemen und ein herausnehmbares, atmungsaktives Futter. 

Der Helm ist robust und gut verarbeitet, er ist dafür allerdings schwerer als viele andere Modelle und macht, sobald man ihn aufsetzt einen großen Kopf, was nicht sehr ästhetisch ist. Der Helm ist jedoch gut gepolstert, leicht zu reinigen und bietet, trotz kleinerer Mankos, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist außerdem, wie bereits erwähnt, ein echter Hingucker und wurde nach CE 1384 mit VG1 zertifiziert.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Helm kommt vor allem bei der Damenwelt sehr gut an und konnte mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Besonderer Komfort: Er ist angenehm gepolstert und das Futter lässt sich herausnehmen, damit Sie es waschen können. 

Sicherheit: Der Helm wirkt robust und sehr sicher. Er wurde nach CE 1384 mit VG1 zertifiziert.

Verstellbar: Der Helm kann vierfach verstellt werden.

Hingucker: Durch den Glitzer wirkt der Helm sehr edel und ist somit ein Hingucker.

Mehrere Farben: Das Modell ist in mehreren schönen Farben erhältlich, sodass es jedem möglich sein sollte, etwas passendes zu finden.

 

Nachteile:

Gewicht: Die Erfahrung mit dem Helm hat gezeigt, dass dieser etwas schwerer ist als einigen andere, vergleichbare Modelle.

Optik beim Aufsetzen: Der Helm macht einen großen Kopf, sobald man ihn aufsetzt, was nicht jedem zusagt.

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7. Charles Owen CO0004 AYR8 eleganter Dressurreithelm

 

Dieser Dressurreithelm ist ideal für die Dressur eines Pferdes und in mehreren schönen Farben erhältlich, sodass Sie ein Exemplar auswählen können, welches am ehesten Ihren Stil und Ihren persönlichen Vorlieben entspricht. Er stellt dabei eine moderne Alternative zum traditionellen Helm aus Samt dar und überzeugt mit einer edlen Optik, die mit einem ansprechendem Samt-Finish verfeinert wird. 

Der elegante Helm wird durch 12 Belüftungsschlitze relativ gut belüftet und vereint auf diese Art einen schönen, traditionellen Look mit einer verbesserten Funktionalität. Die Größe dieses Helms wird dabei in Zentimeter gemessen und beim Kauf sollten Sie bei Ihren Kopfumfang plus 1 cm dazurechnen, um die korrekte Größe zu erhalten. Bedenken Sie außerdem, dass es sich bei diesem Helm um einen Helm handelt, der eher auf ovale statt zu passen scheint.

Der Helm ist zwar preisintensiv, dafür jedoch sehr sauber verarbeitet und überzeugt damit, dass er einwandfrei an den eigenen Kopfumfang angepasst werden kann und bombenfest sitzt. Der Helm ist außerdem gut gefüttert und gepolstert und hat eine sehr hohe Qualität. Allerdings ist das samtene Material vermutlich nicht sehr wasserresistent, was Sie beim Kauf mit bedenken sollten. 

Fazit: Der Charles Owen Helm ist ideal für ovale Kopfformen und überzeugt vor allem mit einer guten Atmungsaktivität und einer besonders edlen Optik mit einem ansprechenden Samt-Finish. Das Samt-Finish verleiht dem Helm dabei einen traditionellen Look, obwohl der Helm sehr modern ist und rundet das Angebot gut ab. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt als gut zu bewerten. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der besonders hochwertig verarbeitete Reithelm kann einwandfrei angepasst werden und bietet ein relativ gutes Verhältnis von Preis zu Leistung.

Edle Optik und Tragekomfort: Der Helm bietet mit dem feinen Samt-Finish eine sehr edle Optik und ist sehr komfortabel.

Atmungsaktivität: Es sind rund 12 Belüftungsschlitze vorhanden, die den Helm sehr gut belüften. 

Für Dressuren: Der Helm ist für die Dressur von Pferden geeignet.

Viele unterschiedliche Farben: Sie erhalten dieses Modell in zahlreichen unterschiedlichen Farben, sodass für jeden Geschmack was dabei ist.

 

Nachteile:

Nur für ovale Kopfformen: Leider ist der Helm hauptsächlich für ovale Kopfformen und nicht für große, runde Köpfe geeignet.

Material: Es ist unklar, ob und wie resistent das Material gegen Regenwasser ist.

Preisintensiv: Der Helm ist nicht gerade das, was man als “günstig” bezeichnet und kommt somit leider nicht für jeden in Frage.

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Wie muss ein Reithelm sitzen?

Ein Reithelm sollte weder zu weit im Genick noch zu weit in der Stirn, sondern möglichst mittig auf dem Kopf sitzen. Dabei sollten Sie das Gefühl haben, dass der Helm den Kopf wirklich gut umschließt und zu Ihrer individuellen Kopfform und zum Kopfumfang passt. Der Helm sollte dabei knapp über die Ohren gehen und etwa 1-2 Fingerbreit über den Augenbrauen liegen und keine Kopfschmerzen beim Tragen verursachen. Helme gibt es dabei in vielen Größen, die dem Kopfumfang an der breitesten Stelle in Zentimetern entsprechen. Für einen guten Sitz, sollten Sie außerdem auf die Innenpolsterung achten.

Frage 2: Welche Größe sollte ein Reithelm haben?

Reithelme gibt es für Kinder und Erwachsene – je nach Hersteller – in den Größen XXS, XS, S, M, L, XL, Junior und Helmen, die die Größe je nach Kopfumfang angeben. Dieser wird an der breitesten Stelle in Zentimetern gemessen. Dazu gehören zum Beispiel folgende Größen 50-56 cm, 54 cm, 55 cm, 56 cm und so weiter. Die Größe S entspricht dabei etwa 50-54 cm, die Größe M 54-57 cm, L etwa 57-60 cm und XL 61 cm. 

Um die für Sie richtige Größe zu ermitteln, können Sie ein bewegliches Maßband verwenden und den Kopfumfang damit messen. Dieser sollte an der größten Stelle gemessen werden, wo der Reithelm zum Liegen kommt. Falls Sie beim Messen eine Zwischengröße erhalten, sollten Sie beim Reithelm die nächste Größe wählen.

 

Frage 3: Wie oft muss ich einen Reithelm wechseln?

Bei einer guten Lagerung und entsprechender Pflege sollte ein regelmäßig benutzer Helm etwa alle vier bis fünf Jahre ausgetauscht werden, da die Materialien des Helms einem Alterungsprozess unterliegen. Falls der Helm nach einem Sturz oder ähnliches beschädigt sein sollte, sollten Sie ihn natürlich sofort austauschen, da es ansonsten für Sie gefährlich werden könnte. Ein unbenutzter Helm hält wiederum maximal ca. acht Jahre lang.

Wenn Sie auf eine andere Marke umsteigen möchten oder Anfänger/in sind und nicht wissen, zu welchem Helm Sie greifen sollen, empfehlen wir Ihnen sich einfach einige Helme einiger Marken anzuschauen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben. Dazu zählen, unter anderem, Casco, Busse, Charles Owen, Uvex, Kep und Covalliero. 

Frage 4: Welcher Reithelm ist für welche Kopfform geeignet?

Es kann manchmal vorkommen, dass Sie einen Helm in der richtigen Größe kaufen, er aber trotzdem nicht passt. Das liegt daran, dass Menschen nicht nur unterschiedlich große Köpfe, sondern auch unterschiedlich geformte Schädel haben. Bei ovalen Kopfformen können die Helme von zum Beispiel Busse oder Casco empfohlen werden. Bei runden Kopfformen die Helme von Uvex oder ebenfalls einige Helme von Casco. Es gibt dabei außerdem Helme, die sich nicht verstellen lassen und solche, die sich verstellen lassen. 

 

 

Letztes Update: 04.07.20

 

Reitstiefel im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie die besten Reitstiefel 2020 suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Vor dem Kauf müssen Sie sich nicht nur mit den verschiedenen Arten von Reitstiefeln befassen, sondern auch mit den Materialien, der Passform sowie natürlich dem Design und Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies macht die Entscheidungsfindung mitunter sehr schwer. Falls Sie jedoch nur wenig Zeit haben und lieber schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir den Damen eine Empfehlung für den Ariat 1132 Westernreitstiefel aussprechen, denn er ist solide aus Leder verarbeitet, sitzt sehr gut, überzeugt durch ein schickes Design und kommt ohne Verschluss aus. Alternativ ist als Unisex Parcours-Reitstiefel auch der Parcours 2 Vario von Aigle sehr empfehlenswert, denn er ist komplett aus Gummi und Synthetik gefertigt, hat einen guten Riemenverschluss aus und überzeugt durch einen sehr guten Sitz und eine ordentliche Verarbeitung zum fairen Preis.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Reitstiefel

 

Bevor Sie einen Preisvergleich zwischen verschiedenen Modellen durchführen oder einfach günstige Reitstiefel kaufen, sollten Sie sich ein wenig mit der Materie befassen, um das ideale Modell für Ihre Zwecke zu finden. Die wichtigsten Aspekte, auf die Sie achten sollten, wenn Sie Reitstiefel kaufen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Arten von Reitstiefeln

Im Vergleich zu klassischen Outdoor-Stiefeln sind Reitstiefel genau an die jeweilige Art zu Reiten und natürlich den Reiter bzw. die Reiterin angepasst. Entsprechend müssen Sie die verschiedenen Arten von Reitstiefeln kennen, um eine gute Kaufentscheidung treffen zu können. Neben der Klassifizierung in “Reitstiefel für Herren“, “Reitstiefel für Kinder“ und “Reitstiefel für Damen“ erfolgt die Unterscheidung üblicherweise in vier Kategorien:

Dressurreitstiefel

Dressurreitstiefel haben einen sehr hohen Schaft, bei dem die Außenseite besonders versteift wurde. Dies sorgt beim Reiten für mehr Stabilität und ermöglicht es, das Bein während des Reitens ruhig und stabil zu halten. Dadurch liegt es besser und näher am Pferd, damit der Kontakt nicht verloren geht. Die Einwirkung auf das Tier ist direkter, da die Innenseite nicht verstärkt ist. Außerdem wird das Gefühl beim Reiten durch den besonders engen Schnitt optimiert. Häufig sind Dressurstiefel zusätzlich verziert und sehen besonders elegant aus. Für viele Turniere sind sie zwingend erforderlich.

Im Vergleich zu anderen Stiefeln sind sie aber deutlich umständlicher anzuziehen, nicht so bequem und zudem preislich intensiver als andere Reitstiefel. Für andere Einsatzbereiche wie Arbeiten im Stall sind sie eher ungeeignet. Zudem dauert es eine gewisse Weile, bis sie eingeritten sind. Für das Reiten mit kurzen Bügeln sind Dressurstiefel nicht besonders gut geeignet.

Springreitstiefel

Parcoursstiefel bzw. Springstiefel sind für das Reiten im Gelände oder das Springreiten ausgelegt. Hier haben sie gegenüber Dressurstiefeln deutliche Vorteile, denn sie bieten im Sattel deutlich mehr Flexibilität und die Bügel können kürzer geschnallt werden, da der Schaft nicht versteift ist. Springreitstiefel bestehen aus einem weicheren Leder, weshalb sie einen höheren Tragekomfort und eine größere Bewegungsfreiheit bieten. Auch für Tätigkeiten um die Pflege des Tieres herum – wie beispielsweise Stallarbeit – sind Springstiefel durchaus gut geeignet. Sie sind in der Regel nicht so elegant designt und nicht verziert, was sie allerdings auch etwas günstiger macht. Als Allrounder bietet sie dem Reiterbein im Vergleich zu Dressurstiefeln keine ganz so hohe Stabilität und kommen daher beim Dressurreiten nicht zum Einsatz.

Westernreitstiefel

Westernstiefel sind für das Westernreiten ausgelegt und häufig im Stil klassischer Cowboystiefel designt. Sie sind besonders langlebig und robust verarbeitet und verfügen über eine besonders rutschfeste Sohle, wodurch sie auch für den Einsatz im Stall gut geeignet sind. Sie liegen nicht so eng an, sind sehr bequem und tragen dem Umstand Rechnung, dass man beim Westernreiten auch mal absteigt und das Pferd führt. Für den Alltag mit dem Tier wie das Führen auf die Koppel oder die Stallarbeit sind sie ideal und auch das lange Stehen im Steigbügel ist mit guten Westernstiefeln kein Problem, ohne dass die Füße ermüden. Die Innensohle ist hier entsprechend angenehm und die meisten Westernstiefel eignen sich zudem auch gut als Winter-Reitstiefel, denn sie sind häufig wasserabweisend und atmungsaktiv.

Freizeitreitstiefel

Als Freizeitstiefel werden in der Regel alle Reitstiefel bezeichnet, die für Einsteiger ausgelegt oder an solche Reiter angepasst sind, die nur gelegentlich auf dem Pferd sitzen. Sie sind häufig etwas preisgünstiger und nicht in eine spezielle Richtung ausgelegt. Der Tragekomfort ist hoch, sie eignen sich auch für die Stallarbeit sehr gut und meist bieten sie elastische Elemente um die Wade, um einen höchstmöglichen Komfort zu bieten. Auch für das Reiten mit kurzen Bügeln sind sie gut geeignet. Häufig sind sie aber qualitativ etwas schlechter verarbeitet und bieten zudem keine so hohe Stabilität beim Reiten.

 

Wichtige Kaufkriterien

Neben der Art des Reitstiefels sollte man immer auch einen Blick auf die Verarbeitung, das Material sowie die Passform und natürlich das Design werfen.

Material und Verarbeitung

Reitstiefel sollten so lange wie möglich halten. Entsprechend spielt eine hochwertige Verarbeitung eine große Rolle. Gute Reitstiefel bestehen häufig aus Leder, wobei hier Boxcalf (Kalbsleder) aufgrund seiner guten Eigenschaften am beliebtesten ist. Es ist anschmiegsam, bleibt dabei aber straff und ist besonders fest und robust. Leder ist allerdings pflegeintensiv und sollte regelmäßig gefettet werden, damit es nicht rau und brüchig wird.

Dressurstiefel und andere Reitstiefel können aber auch aus Gummi gefertigt sein, was besonders dann sinnvoll ist, wenn sie vollständig wasserdicht sein sollen. Darüber hinaus gilt es auch, auf die Nähte und den eingearbeiteten Reißverschluss zu achten, sofern ein solcher vorhanden ist. Er sollte sich leicht öffnen und schließen lassen. Darüber hinaus sollte die Sohle fest verklebt, der Stiefel sauber und glatt sein und er sollte keine Falten schlagen.

Passform

Unabhängig von der Art des Reitstiefels sollte er fest sitzen und eine gute Passform aufweisen. Mit Reißverschluss lassen sich hohe Reitstiefel deutlich einfacher an- und ausziehen, wobei sich der Reißverschluss sowohl vorne als auch hinten befinden kann. Unserer Erfahrung nach ist ein vorne gelegener Reißverschluss etwas langlebiger. Hohe Stiefel müssen von den Maßen her zum Bein passen, daher ist es wichtig, richtig zu messen, bevor man einen Schuh kauft. Insbesondere die Höhe spielt eine Rolle, die von der Ferse bis zur Außenseite des Knies gemessen wird. Hier ergeben sich üblicherweise Maße zwischen 36 und 44 cm. Darüber hinaus sollte auch die Wadenbreite berücksichtigt werden, wobei man hier stets die breiteste Stelle der Wade misst. Diese liegt üblicherweise zwischen 35 und 40 cm. Zu guter Letzt spielt natürlich auch die korrekte Schuhgröße eine Rolle.

Design

Natürlich spielt auch das Design des Reitstiefels eine Rolle. Hier gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Modellen, die mit Nähten, Steinen oder sonstigen kleinen Verzierungen versehen sind. Auch Westernstiefel weisen häufig ein besonderes Design mit Ziernähten und Fransen auf. Letztendlich sollte der Stiefel optisch zu Ihrem Stil passen und gleichzeitig seinen Zweck als spezieller Reitstiefel oder Allrounder erfüllen.


Preislage von Reitstiefeln

Die Preisspanne bei Reitstiefeln ist sehr groß. In der Regel sind Freizeitstiefel oder Westernstiefel am günstigsten und sind häufig bereits ab etwa 50 bis 60 Euro zu haben. Preislich gehen sie dann nach oben bis auf maximal etwa 700 Euro.

Springreitstiefel sind etwas teurer und fangen üblicherweise erst bei etwa 120 bis 140 Euro an und gehen dann bis knapp unter 1.000 € nach oben.

Am teuersten können Dressurstiefel werden, die meist in einem Bereich zwischen 120 und 150 Euro beginnen und dann auch deutlich über die 1.000€ Marke hinausgehen können. Ein Reitstiefel für 1.000 € muss aber nicht zwangsläufig besser sein als ein günstigeres Modell, denn häufig kommt der hohe Preis durch besondere Verzierungen oder Materialien zustande, die nicht zwangsläufig deutlich bessere Eigenschaften haben. Insbesondere Kinder-Reitstiefel sollten sich preislich eher im Mittelfeld oder Einstiegsbereich befinden, denn sie werden in der Regel nur ein bis zwei Jahre getragen, bevor die Kinder aus den Stiefeln herausgewachsen sind. Außerdem möchten Kinder die Stiefel häufig auch gerne zum Arbeiten mit dem Tier tragen, was bei einem Reitstiefel für 1.000€ nicht unbedingt empfehlenswert ist.

 

 

8 beste Reitstiefel 2020 im Test

 

Im Folgenden haben wir die Testsieger für Sie zusammengefasst, die wir aus einer Vielzahl verschiedener Modelle für Sie ermittelt haben. Unabhängig davon, ob für Ihre Zwecke eher ein günstiger oder ein hochwertiger Profi-Reitstiefel als bester Reitstiefel in Frage kommt, werden Sie in unserer Bestenliste mit Sicherheit fündig werden.

 

 

1. Ariat 1132 Westernreitstiefel Leder 37 – 42,5

 

Als bester Westernstiefel konnte sich der Reitstiefel von Ariat für Damen durchsetzen. Er überzeugt durch eine sehr hochwertige Verarbeitung aus Leder und Futtermix im Innenbereich, was ihn sehr bequem und langlebig macht. Sie können zwischen zwei verschiedenen Farbvarianten wählen, wobei beide Reitstiefel braun gehalten sind, wie es sich für einen Lederstiefel gehört.

Die Sohle ist aus Gummi gefertigt und besonders dick, rutschfest und langlebig, damit Sie den Stiefel auch für alle Arbeiten um das Pferd herum nutzen und es zudem gut führen können. Ein besonderes Design erhält der Stiefel durch den 4 cm hohen Blockabsatz, der zudem zu einer hohen Stabilität am Boden beiträgt. Er kommt dank normaler Schaftbreite und Schuhweite ohne Verschluss aus und sitzt dennoch sehr gut. Er steht in verschiedenen Größen zwischen 37 und 42,5 cm zur Auswahl und liegt preislich im Mittelfeld, so dass sich insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt. Die Schafthöhe liegt bei 25 cm und durch die Synthetik-Einlage dämpft er sehr gut ab. Da der Stiefel nicht ganz so eng anliegt, bietet er zwar keine ganz so gute Unterstützung beim Reiten, dies ist aber für einen Westernstiefel durchaus üblich.

Wie im Testbericht bereits erwähnt, gibt es an dem Modell von Ariat nicht viel auszusetzen. Welche Vor- und Nachteile der gute Reitstiefel hat, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Design: Optisch wirkt er hochwertig und stilecht.

Verarbeitung: Der Leder-Reitstiefel ist hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Sitz: Durch den normalen Schaft und die normal ausfallende Breite sitzt er gut.

Anlegen: Er lässt sich leicht und schnell anlegen und kommt ohne Verschluss aus.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

Sohle: Die Sohle absorbiert Stöße sehr gut und bietet einen sehr guten Halt.

 

Nachteile:

Unterstützung: Er liegt nicht so eng an und bietet daher beim Reiten nur eine begrenzte Unterstützung.

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2. Aigle Parcours 2 Vario Unisex 36 – 50

 

Der Aigle Gummistiefel ist aus Naturkautschuk in Handarbeit hergestellt und besteht innen aus einem Polyesterjersey. Dadurch ist er besonders bequem, bietet gleichzeitig eine hohe Fußstabilität und eignet sich auch für längere Märsche sehr gut. Der hohe Schaft aus Naturkautschuk ist besonders geschmeidig und dabei gleichzeitig abriebfest.

Er ist komplett wasserdicht, fäulnissicher, waschbar und schnelltrocknend. Die Innensohle ist hochwertig verarbeitet und fängt Stöße sehr gut ab. Der Halt am Boden ist sehr gut und die Passgenauigkeit ist hervorragend, was auch am sehr guten Riemenverschluss liegt, der sich an die Wadenbreite hervorragend anpassen lässt. Zwar handelt es sich nicht um einen speziellen Reitstiefel, als hochwertiger, passgenauer und langlebiger Gummistiefel ist er aber auch für die Arbeiten am Pferd hervorragend geeignet. Zudem bietet er durch das enge Anliegen eine gute Kontrolle auch beim Reiten, so dass er insbesondere als Allround-Reitstiefel durchaus sehr empfehlenswert ist.

Im Vergleich zu klassischen Gummistiefeln bietet er einen deutlich besseren Halt und eine gute Kontrolle auf dem Pferd. Allerdings ist er nicht gefüttert und daher für den Winter nicht so  gut geeignet. Sie können zwischen verschiedenen Farbvarianten und Größen zwischen 36 und 50 wählen. Da der Reitstiefel für Herren und Damen gleichermaßen geeignet ist, ist er durchaus auch als Alltags-Reitstiefel für Mädchen und Jungs ab Schuhgröße 36 empfehlenswert. Insgesamt war die Erfahrung mit dem Reitstiefel durchweg positiv. Welche Stärken und Schwächen er offenbart hat, können Sie der folgenden Gegenüberstellung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Durch Naturkautschuk und hochwertige Materialien ist er langlebig und robust.

Anpassbar: Dank des Riemenverschlusses lässt er sich gut an die Wadenbreite anpassen.

Halt und Kontrolle: Durch die hohe Passgenauigkeit bietet er einen guten Halt und eine hohe Kontrolle.

Sohle: Die Sohle dämpft gut und bietet auch bei längeren Märschen einen guten Halt.

Tragekomfort: Im Vergleich zu klassischen Gummistiefeln ist der Tragekomfort sehr hoch.

Unisex: Er kann von Männern und Frauen gleichermaßen gut getragen werden.

 

Nachteile:

Kein echter Reitstiefel: Obwohl der Name Parcours suggeriert, es handle sich um einen Reitstiefel, ist es eigentlich ein Allround-Gummistiefel.

Nicht gefüttert: Da er ohne Innenfutter auskommt, isoliert er den Fuß nicht ganz so gut.

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3. HKM 4501 Kinderreitstiefel 28 – 38

 

Als bester Reitstiefel für Kinder konnte sich das Modell von HKM durchsetzen. Der Siegel ist komplett wasserdicht, ist aus Kunstleder gefertigt, was pflegeleicht und langlebig ist und innen ist er komplett mit Polyester ausgekleidet, was den Tragekomfort erhöht.

Durch den rückseitigen Reißverschluss lässt er sich trotz hohem Schaft sehr gut anlegen. Die Sohle ist besonders rutschfest, er ist anatomisch sehr gut angepasst und dank Sporenhalterung eignet er sich hervorragend zum Reiten. Sowohl Mädchen als auch Jungs können den Stiefel sehr gut tragen und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den fairen Preis unterm Strich sehr gut. Um den Knöchel ist er den meisten Kindern zwar etwas zu weit, was die Kontrolle etwas reduziert, insgesamt wirkt sich dies aber praktisch nicht negativ auf den Tragekomfort und die Haltbarkeit aus, denn Falten wirft wer nicht.

Dies in Verbindung mit dem anfänglich stark synthetischen Geruch sorgte insgesamt für einen Abzug bei dem ansonsten aber sehr empfehlenswerten Reitstiefel, der durch den hohen Tragekomfort auch durchaus gut bei Stallarbeiten und Arbeiten mit dem Pferd getragen werden kann. Er ist in den Größen 28 – 38 erhältlich, ist allerdings ungefüttert und nicht in verschiedenen Farbvarianten zu haben. Welche Vor- und Nachteile das Modell bietet, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Wasserdicht: Durch das Kunstleder ist der Stiefel komplett wasserdicht.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist hochwertig und der Stiefel ist insgesamt sehr langlebig und widerstandsfähig sowie pflegeleicht.

Halt: Durch die gute Sohle und das hochwertige Material bietet er auf dem Boden und auch auf dem Pferd einen guten Halt.

Sohle: Die Sohle dämpft gut und bietet einen sehr guten Halt.

Komfort: Der Tragekomfort ist hoch und durch den Reißverschluss lässt er sich komfortabel anlegen.

 

Nachteile:

Weite am Knöchel: Am Knöchel ist der Halt nicht ganz ideal, denn hier fällt er etwas weiter aus.

Geruch: Insbesondere im Neuzustand riecht der Stiefel etwas intensiver nach Synthetik und Gummi.

Ungefüttert: Da er nicht gefüttert ist, ist er als Winter-Reitstiefel nicht so gut geeignet.

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4. Covalliero 327526 Thermoreitstiefel 26 – 44

 

Als beste Winter-Reitstiefel konnte sich das Modell von Covalliero durchsetzen. Die Stiefel sind ab Größe 26 erhältlich, so dass sie auch als Reitstiefel für Kinder sehr gut genutzt werden können. Die Thermo Reitstiefel lassen sich per Klettverschluss sehr einfach an die Wadenbreite anpassen und sitzen sehr gut.

Das Fußteil besteht aus Gummi, sie sind wasserdicht und der Innenstiefel ist herausnehmbar, was die Reinigung und Trocknung sehr unkompliziert macht. Außerdem sind sie waschbar. Die Laufsohle ist leicht profiliert, was für einen guten Halt und eine gute Kontrolle sorgt. Eine Farbauswahl gibt es zwar nicht, da sie aber in neutralem Schwarz gehalten sind, passen sie praktisch zu jedem Outfit problemlos. Im Vergleich zu Leder-Reitstiefeln sind sie etwas weiter, was ein wenig zu Lasten der Kontrolle und des Halts geht. Außerdem ist die Schafthöhe immer gleich, was bei Erwachsenen dazu führt, dass sie deutlich unterhalb des Knies aufhören.

Zudem ist der Absatz relativ flach gehalten, was bei Reitstiefeln sonst nicht so üblich ist. Durch den sehr günstigen Preis, die guten isolierenden Eigenschaften und den insgesamt guten Sitz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber dennoch hervorragend. Welche Stärken und Schwächen der Stiefel vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie kurz zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Als günstiger und zugleich guter Reitstiefel für den Winter ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Kinder und Erwachsene: Die Größenvielfalt ist groß und er ist ab Größe 26 zu haben.

Isolierung: Er isoliert sehr gut und hält im Winter schön warm.

Anpassung: Über die Klettverschlüsse lässt er sich sehr gut anpassen.

Reinigung: Der Innenschuh ist herausnehmbar und waschbar.

 

Nachteile:

Sitz: Sie sitzen nicht ganz so  eng wie andere Reitstiefel, was die Kontrolle etwas reduziert.

Schafthöhe: Die Schafthöhe ist immer gleich und für Erwachsene etwas zu niedrig.

Sohle: Die Sohle ist etwas flach geraten und nur leicht profiliert. Dies reduziert den Halt am Boden ein wenig.

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5. Busse Laval Rindsleder Reitstiefel 37 – 41

 

Der hochwertig verarbeitete und langlebige Reitstiefel von Busse überzeugt vor allen Dingen durch eine sehr hochwertige Verarbeitung aus brasilianischem Rindsleder und seine sehr schicke durchgehende Polo-Schnürung, durch die er sich ideal anpassen lässt. Durch die Lederzunge wird ein Lösen der Schnürung zuverlässig verhindert und der unterlegte und abgedeckte YKK-Reißverschluss hinten ermöglicht einen einfachen Einstieg. Außerdem sorgt ein Elastikeinsatz entlang des Reißverschlusses dafür, dass die Wadenpassform ideal ist.

Sie können zwischen verschiedenen Größen und Schaftbreiten sowie Schafthöhen wählen, um den genau passenden Schuh für Sie zu finden. Die Gummi-Schichtsohle bietet eine hohe Stabilität und ein rutschfestes Prodil mit festem Absatz. Damit sind sie zum Reiten ideal.

Im Fersenbereich sorgt ein doppelter Reißverschlussschutz mit doppelter Sporenhalterung für einen guten Schutz, der Grip des speziellen Leders ist hervorragend und auch optisch überzeugt das Modell auf ganzer Linie. Natürlich ist die vorgeformte Innensohle herausnehmbar. Durch den festen Sitz und das stramme Anliegen sind sie für den Alltag allerdings weniger gut geeignet und es kann zudem je nach Reitstil dazu kommen, dass sich der Reißverschluss öffnet. Dies in Verbindung mit dem recht hohen Preis sorgte im Test für einen Abzug bei dem ansonsten sehr hochwertigen und langlebigen Stiefel.

 

Vorteile:

Design: Optisch wirkt der Stiefel sehr hochwertig und elegant.

Verarbeitung: Die Verarbeitung aus Rinderleder ist sehr hochwertig und der Schuh entsprechend langlebig.

Sitz: Er lässt sich genau in der passenden Größe, Weite und Höhe bestellen und sitzt daher sehr gut.

Anpassbar: Durch die Polo-Schnürung und den rückseitigen Reißverschluss lässt er sich gut anpassen und gleichzeitig schnell anlegen.

Kontrolle: Durch die idealen Materialeigenschaften sind Kontrolle, Grip, Unterstützung und Halt sehr gut.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt der Stiefel auf einem höheren Niveau.

Reißverschluss: Je nach Reitstil und Beanspruchung kann der Reißverschluss bei engem Sitz dazu neigen, sich zu öffnen.

Nicht für den Alltag: Die Stiefel sind nicht dafür ausgelegt, im Alltag oder bei der Stallarbeit getragen zu werden.

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6. Remonte R2277 Damen-Reitstiefel 36 – 42

 

Die Damen Reitstiefel von Remonte konnten im Test ebenfalls überzeugen. Das Obermaterial besteht aus hochwertigem Leder und innen sind sie mit Synthetik ausgekleidet. Die ebenfalls synthetische Sohle sorgt für einen guten Halt, der Absatz ist 3 cm hoch und ordentlich fest, was zum Reiten ideal ist.

Trotz der ordentlichen Verarbeitung und Materialzusammensetzung ist der Preis moderat, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist daher sehr gut. Die Schuhe stehen in den Größen 36 bis 42 zur Verfügung und Sie können zwischen Braun und Schwarz wählen, die Innensohle ist herausnehmbar und der Tragekomfort ist sehr hoch, was auch durch das leichte Fleecefutter zustande kommt. Auch für Damen mit etwas kräftigeren Waden soll der Stiefel laut Hersteller geeignet sein. Dies konnte sich jedoch nicht bestätigen, denn trotz Varioschaft ist er recht eng geschnitten und nur für schmalere Waden wirklich gut geeignet.

Durch den Reißverschluss lässt er sich zudem komfortabel anlegen, verschiedene Schafthöhen und –breiten stehen aber nicht zur Verfügung, was dafür sorgt, dass er nicht ganz so perfekt sitzt, wie manch anderer hoher Reiterstiefel. Anpassbar ist die Wadenbreite durch den Reißverschluss ebenfalls nicht.

 

Vorteile:

Design: Das Modell ist schick und schlicht designt und steht in zwei Farben zur Auswahl.

Verarbeitung: Die Verarbeitung aus Leder ist ordentlich, so dass er entsprechend langlebig ist.

Tragekomfort: Der Schuh ist insgesamt bequem und der Tragekomfort ist hoch.

Alltagstauglich: Durch den Schnitt und die Verarbeitung ist er absolut alltagstauglich und auch zum Reiten gut geeignet.

Preis-Leistung: Durch den ordentlichen Sitz, die gute Kontrolle und die solide Verarbeitung zum fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Kein Weitschaftstiefel: Entgegen der Herstellerangabe ist der Stiefel für etwas breitere Waden nicht geeignet.

Nicht anpassbar: Trotz Reißverschluss kann der Schaft nicht enger gestellt werden.

Keine verschiedenen Schaftmaße: Der Stiefel ist, wie er ist. Verschiedene Schaftvarianten gibt es nicht.

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7. Cavallo Linus Jump Allrounder Springstiefel 36 – 39

 

Der Allrounder Reitstiefel von Cavallo ist im Stile eines Springstiefels gehalten und überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitung aus Leder und eine gute Ausstattung. Er ist in vielen verschiedenen Größen und mit unterschiedlich hohen und weiten Schäften erhältlich, so dass er genau auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten ist.

Er ist langlebig, die Sohle bietet einen guten Halt und durch den festen Absatz ist er für das Springreiten ideal. Der Tragekomfort ist durch den engen Sitz allerdings etwas reduziert, so dass er nicht ganz so alltagstauglich ist, wie man es von einem Allround-Reitstiefel vielleicht erwarten würde.

Die Innensohle ist herausnehmbar, er kann dank Derby-Schnürung und Reißverschluss gut angepasst werden und er ist insgesamt sehr geschmeidig, da es sich um Rindnappa Oberleder mit Lederinnenfutter handelt. Stöße federt er gut ab, das Anlegen ist aber mitunter etwas umständlich und er ist für sehr kräftige Waden nicht geeignet.

 

Vorteile:

Design: Der Stiefel ist schick designt und wirkt sehr hochwertig.

Varianten: Es stehen viele verschiedene Größen zur Auswahl und es gibt viele verschiedene Schaftbreiten und -größen.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, denn der Schuh besteht komplett aus geschmeidigem Leder, was ihn sehr langlebig und widerstandsfähig macht.

Anpassbar: Dank Derby-Schnürung und Reißverschluss lässt er sich sehr gut anpassen.

Halt: Der Stiefel bietet einen sehr guten Halt und eine gute Kontrolle, die Sohle ist rutschfest und gut verarbeitet.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt der Stiefel auf einem recht hohen Niveau.

Kein Allround-Schuh: Durch den engen Sitz und den nur mäßigen Tragekomfort ist er für Arbeiten rund um das Reiten oder längere Märsche nicht so gut geeignet.

Anlegen: Das Anlegen des Stiefels ist etwas umständlicher als bei manch anderem Modell.

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8. Königs Salamanca Reitstiefel

 

Der Reitstiefel von Königs ist schlicht designt und sehr hochwertig verarbeitet. Die hochwertige Verarbeitung aus Rindbox sorgt für einen hervorragenden Sitz bei gleichzeitig fein glänzender Optik. Sie sind komplett mit Rindleder gefüttert und mit einer Mackay Sohle (gezwickt) ausgestattet, die für einen sehr guten Halt sorgt.

Die Passgenauigkeit ist sehr hoch, es ist ein Reißverschluss für einfachen Anlegen vorhanden und es gibt den Stiefel natürlich in der genau passenden Wadenbreite und Höhe, damit er Ihnen die ideale Unterstützung und den Tragekomfort bietet, den Sie brauchen.

Leider gibt es keine verschiedenen Größen zur Auswahl auf einer Produktseite, sondern man muss die passende Schafthöhe, Breite und Schuhgröße separat heraussuchen. Dies in Verbindung mit der geringeren Alltags-Tauglichkeit und dem hohen Preis sorgte im Test insgesamt für einen Abzug für den ansonsten aber durchweg hochwertigen, passgenauen und langlebigen Reitstiefel.

 

Vorteile:

Design: Der Stiefel ist klassisch schick designt und leicht glänzend.

Verarbeitung: Die Verarbeitung von Sohle, Außen- und Innenmaterial ist sehr gut.

Sitz: Er sitzt eng, bietet einen sehr guten Halt und kann genau auf Ihre Beine angepasst gekauft werden.

Kontrolle: Durch die sehr guten Materialeigenschaften sind Kontrolle, Unterstützung, Grip und Halt sehr gut.

 

Nachteile:

Nicht anpassbar: Mangels Schnürung ist der Schuh im Nachhinein nicht mehr anpassbar.

Preis: Preislich liegt der Stiefel auf einem hohen Niveau.

Tragekomfort: Als spezieller Reitstiefel ist er als Allrounder und für Arbeiten im Stall nicht gut geeignet, da er etwas unbequemer beim Gehen ist.

Kaufen bei Amazon.de (€559)

 

 

 

 

Häufig gestellte Fragen

 

Zu Reitstiefeln gibt es eine Menge Fragen. Einige der Fragen, die uns am häufigsten zu Stiefeln für Reiter erreichen, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben oder Informationen benötigen, kommen Sie gerne auf uns zu.


Frage 1: Wie müssen Reitstiefel sitzen?

Die kurze Antwort ist: Genau richtig. Sie sollen eng anliegen, um den Fuß zu stützen und eine gute Kontrolle gewährleisten zu können. Das Bein muss ruhig und stabil am Pferd liegen und der Kontakt zwischen Wade und Pferdeleib muss spürbar sein. Daher sind hohe Reitstiefel wie beispielsweise Dressurstiefel auf der Innenseite nicht verstärkt. Reitstiefel können aus PVC, Leder oder Gummi hergestellt sein, denn all diese Materialien passen sich im Laufe der Zeit zusätzlich gut an die Wade und den Fuß an. Um einen optimalen Halt gewährleisten zu können, dürfen Reitstiefel nie zu locker sitzen.

 

Frage 2: Wie misst man Reitstiefel?

Neben der klassischen Schuhgröße sollte bei hohen Reitstiefeln auch die Höhe des Stiefels sowie die Breite korrekte gemessen werden. Die Höhe misst man von der Ferse bis zur Außenseite des Knies. Der Wert liegt meist zwischen 36 und 44 cm. Bei der Wadenbreite misst man stets die breiteste Stelle der Wade, was meist zwischen etwa 35 und 40 cm liegt.

 

Frage 3: Warum Reitstiefel und kein herkömmlicher Stiefel?

Reitstiefel sind an die Erfordernisse beim Reiten genau angepasst. Während normale Schuhe beispielsweise eine mehrteilige Laufsohle haben, will man dies bei Reitstiefeln genau nicht, denn ein Verhaken im Steigbügel soll verhindert werden. Außerdem sollen Reitstiefel eine gute Kontrolle auf dem Pferd, einen festen Halt und einen bequemen Sitz bieten. Je nach Ausführung eignen sich Reitstiefel durch eine rutschfeste Sohle zudem gleichzeitig auch gut für Stallarbeiten.

 

Frage 4: Wie fallen Ariat Reitstiefel aus?

Im Gegensatz zu vielen anderen Reitstiefeln, fallen Ariat Reitstiefel ganz normal aus, wie man es auch von anderen Schuhen gewohnt ist. Da Ariat auch in halbe Größen unterteilt, kann man sehr genau auswählen. Wenn Sie beispielsweise in anderen Schuhen mal 39 und mal 40 haben, empfehlen wir, 39,5 bei Ariat zu kaufen.

Frage 5: Was tun, wenn die Reitstiefel zu eng sind?

Viele Reitstiefel sollen eng sitzen, um einen zusätzlichen Halt zu bieten. Es gibt aber natürlich einen Unterschied zwischen engem Sitz und “zu eng“. Wenn es sich um dehnbares Material wie Leder handelt, kann es beispielsweise helfen, den Stiefel nass zu machen und ihn dann eine Runde nass zu reiten. Dies kann ihn etwas weiten. Bedenken Sie aber, dass die meisten Reitstiefel erst einige Male eingeritten werden müssen, bis sie genau richtig sitzen. Was die Länge angeht, verhält es sich wie bei anderen Schuhen auch. Es sollte immer eine Daumenbreite zwischen Zeh und vorderem Fußbett sein. Wenn es herausnehmbar ist, prüfen Sie das!

 

 

Letztes Update: 04.07.20

 

Schabracken im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie die beste Schabracke für Ihr Pferd suchen, müssen Sie sich vor einem Preisvergleich etwas intensiver mit dem Thema befassen, denn das Angebot ist groß. Unsere Empfehlung lautet, sich vorab mit den verschiedenen Arten von Schabracken, den Materialien und den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen zu befassen und nicht einfach eine günstige Schabracke zu kaufen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist und Sie lieber schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen die Lammfell Schabracke von Engel Reitsport sehr empfehlen, denn sie überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitung, sehr gute Materialien sowie einen fairen Preis. Alternativ ist auch die Polyester Dressurschabracke von Spooks sehr zu empfehlen, denn sie ist sehr schick verarbeitet, langlebig und robust und lässt sich sehr einfach reinigen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Schabracken

 

Im Test haben wir uns eine Vielzahl von Schabracken genauer angeschaut und die Testsieger abschließend für Sie zusammengefasst. Vorab möchten wir Ihnen aber einige Informationen zu den verschiedenen Arten von Schabracken, den Materialien sowie den Größen und den Reitsportdisziplinen mit auf den Weg geben, für die die jeweiligen Schabracken geeignet sind.

Arten von Schabracken und Materialien

Neben den verschiedenen Schabracken je nach Disziplin unterscheidet man Schabracken in der Regel nach dem Material, aus dem sie gefertigt sind. Welche Materialien dabei üblicherweise zum Einsatz kommen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Lammfell Schabracken: Schabracken aus Lammfell sind für das Pferd sehr angenehm zu tragen und sie nehmen zudem Schweiß sehr gut auf, ohne dass sie wirklich nass werden. Durch das dickere Material sind sie stoßdämpfend und gleichen zudem Unebenheiten sehr gut aus. Das natürliche Material ist darüber hinaus atmungsaktiv. Viele Schabracken verzichten allerdings auf echtes Lammfell, so dass sie etwas schwieriger zu bekommen sind und die Auswahl im Vergleich zu anderen Materialien deutlich kleiner ist. Darüber hinaus sind sie auch etwas aufwändiger zu reinigen.

Filzschabracken: Eine Schabracke aus Filz lässt sich sehr unkompliziert pflegen, sie ist formstabil und passen sich im Laufe der Zeit sehr gut an den Rücken an. Man muss aber wissen, dass sie nicht waschbar sind und recht schwer werden, wenn sie viel Flüssigkeit (Schweiß oder Regen) aufgenommen haben. Das Material ist zudem etwas rauer, was nicht jedem gefällt. Sie kommen überwiegend beim Westernreiten zum Einsatz, in anderen Disziplinen sieht man sie seltener.

Schabracken aus Baumwolle: Eine Baumwollschabracke hat den Vorteil, dass sie Nässe sehr gut aufnehmen kann und darüber hinaus sehr pflegeleicht ist. Im Preisvergleich schneiden sie in der Regel sehr gut ab, denn sie sind bereits günstig zu haben. Das Material ist zudem relativ langlebig und robust. Allerdings kann Baumwolle im Laufe der Zeit in der Gurtlage aufscheuern und bleicht schneller aus als andere Materialien.

Polyester Schabracken: Schabracken aus Polyester sind in vielen verschiedenen Varianten erhältlich und lassen sich sehr einfach in der Maschine reinigen. Dreck und Schweiß lassen sich also leicht entfernen. Allerdings ist Polyester nicht so atmungsaktiv, das Pferd schwitzt also deutlich schneller, was insbesondere bei sensiblen Pferden sogar dazu führen kann, dass die Talgdrüsen verstopfen.

 

Die richtige Schabracke für die entsprechende Reitsportdisziplin

Grundsätzlich muss jede Schabracke komplett unter dem Sattel liegen und die komplette Fläche abdecken. Welche Schabracke für Sie ideal ist, hängt nicht vom Hersteller ab, sondern von der Reitsportdisziplin. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Herstellern für Schabracken wie Eskadron, Equiline, HV Polo, HKM oder auch Spooks, Kingsland, Back on Track, Equest sowie Mattes und weitere. Die Marke ist dabei aber nicht entscheidend, denn die beste Schabracke eines Markenherstellers bringt nur wenig, wenn sie für die jeweilige Disziplin nicht geeignet ist.

In der Regel unterscheidet man daher zwischen Dressurschabracken (D), Springschabracken (S) und Vielseitigkeitsschabracken (VS). Darüber hinaus gibt es auch spezielle Schabracken für den Westernbereich, hier liegen die wesentlichen Unterschiede aber eher im Design und der Machart. Während Dressurschabracken insbesondere im vorderen Bereich lang geschnitten sind, sind Vielseitigkeitsschabracken vorne leicht abgerundet und etwas kürzer. Springschabracken sind die kürzeste Variante und sie sind zudem vorne stark abgerundet und ziehen sich auf Höhe der Pauschen weiter nach vorne.

Die Unterschiede zwischen den Schabracken für die verschiedenen Disziplinen liegen neben der Dämpfungswirkung und der Feuchtigkeitsaufnahme also auch im Schnitt und der Art, wie sie aufgebaut sind. Hinsichtlich Funktion und Nutzen unterscheiden sich die verschiedenen Varianten aber nicht voneinander. Dadurch ist es auch durchaus möglich, mit einer Schabracke für das Springreiten auch Vielseitigkeit zu betreiben. Entsprechend gibt es auch viele Kombi-Modelle für verschiedene Disziplinen. Eine Variante, die Für Vielseitigkeit und Springreiten geeignet ist, wird üblicherweise mit VSS abgekürzt.


Die verschiedenen Größen und die Pflege der Materialien

Je nach Größe des Pferdes sollte auch die Schabracke passend ausgewählt werden. Man unterscheidet in der Regel zwischen folgenden Größen:

* Für Ponys wird das Kürzel Po verwendet und die Größe ist mit S angegeben.

* Für Vollblüter eignet sich eine Schabracke in Größe M, die mit VB/COB abgekürzt wird.

* Für Warmblüter sind Schabracken in Größe L ideal, die Abkürzung WB/Full findet man häufig.

* Kaltblüter sollten eine XL Schabracke verwenden, die Abkürzung für passende Modelle lautet KB.

Bei der Pflege kommt es natürlich darauf an, aus welchem Material das Modell besteht:

* Lammfellschabracken sind am besten durch Abbürsten oder schonendes Waschen zu reinigen, wobei Sie immer auf das Etikett achten sollten, denn nicht alle Lammfelle sind waschbar.

* Baumwollschabracken lassen sich in der Regel sehr einfach in der Maschine bei niedriger Temperatur waschen.

* Polyesterschabracken sind am pflegeleichtesten und können einfach in der Maschine gewaschen werden, ohne dass sie ihre Form verlieren.

* Eine Schabracke aus Filz darf hingegen nicht gewaschen werden, so dass man sie lediglich durch Ausbürsten reinigen kann.

 

 

7 beste Schabracken 2020 im Test

 

Im folgenden Testbericht haben wir die zehn besten Schabracken 2020 für Sie zusammengefasst, damit Sie schneller ein empfehlenswertes Modell für Ihr Pferd finden. Dabei haben wir uns unterschiedliche Varianten in unterschiedlichen Preislagen angeschaut, um Ihnen eine möglichst große Vielfalt zeigen zu können.

 

1. Engel Reitsport Lammfell VSS + D

 

Die Schabracke von Engel Reitsport konnte uns im Test auf ganzer Linie überzeugen. Sie ist hochwertig verarbeitet, ist in zwei verschiedenen Varianten (für Vielseitigkeit +Springreiten sowie für die Dressur) erhältlich und überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitung aus 100% Merino Lammfell aus Australien sowie einem Stepp-Oberstoff aus 100% Baumwolle.

Sie sitzt sehr gut, der Widerrist ist hochgeschnitten und dank Abriebschutz und Klettstrupfen ist das Modell insgesamt gut ausgestattet. Außerdem ist es bei 30°C in der Maschine waschbar, so dass die Reinigung unkompliziert ist. Insgesamt stehen 12 Farben für das Lammfell zur Wahl, so dass Sie die Schabracke genau nach Ihrem Geschmack auswählen können.

Preislich liegt sie auf einem fairen Niveau, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also ebenfalls sehr gut. Unsere Erfahrung mit der Schabracke hat allerdings gezeigt, dass das gefärbte Lammfell abfärben kann, was insbesondere bei hellen Pferden wie einem Schimmel schnell sichtbar wird.

 

Vorteile:        

Verarbeitung: Das Modell ist insgesamt solide und hochwertig verarbeitet.

Varianten: Es ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich und für verschiedene Disziplinen geeignet.

Materialien: Die Materialzusammensetzung aus Lammfell und Baumwolle ist hochwertig und langlebig.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den fairen Preis und die hochwertige Verarbeitung sehr gut.

Reinigung: Das Material kann einfach in der Maschine gewaschen werden.

 

Nachteile:

Abfärben: Das gefärbte Lammfell kann abfärben, was insbesondere bei hellem Fell schnell sichtbar wird.

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2. Spooks Warmblut + Vollblut Polyester D

 

Das Modell von Spooks ist für Warmblüter und Vollblüter geeignet und als Dressur-Schabracke sehr gut geeignet. Sie besteht zwar aus Polyester, so dass das Pferd etwas schneller schwitzen kann, die Verarbeitung überzeugt aber dennoch und das Material ist atmungsaktiv und besonders pflegeleicht, da sie einfach bei 30°C gewaschen werden kann.

Sie können zwischen verschiedenen Farben wählen, die Steppung ist extra groß gehalten und gut sichtbar und durch die farblich abgesetzte Einfassung mit Perlen-Applikation am hinteren Ende wirkt sie sehr hochwertig und elegant. Dank Gurtschlaufe verrutscht sie nicht und sie fühlt sich zudem angenehm weich an.

Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich, der Klett hält gut und sie ist widerstandsfähig und dadurch langlebig. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei dem Modell also gut.

 

Vorteile:        

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich.

Varianten: Sie können zwischen verschiedenen Farbvarianten wählen.

Design: Sie wirkt hochwertig, elegant und schick.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

Reinigung: Sie kann einfach bei 30°C in der Maschine gewaschen werden.

 

Nachteile:

Material: Da sie aus Polyester besteht, kann das Pferd unter der Satteldecke schneller schwitzen.

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3. HKM Sports Equipment Cavallino Marino Polyester D

 

Wenn Sie eine günstige anthrazit-, mokka-, cremefarbene oder weiße Schabracke suchen, die für alle Disziplinen erhältlich ist, können wir das Modell aus Polyester von HKM sehr empfehlen. Es gibt sie als Dressurschabracke, für Pony-Dressur, Pony-Vielseitigkeit und Vielseitigkeit. Die Feuchtigkeitsaufnahme ist insgesamt gut, durch das Material kann das Tier aber gegebenenfalls etwas schneller schwitzen. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr pflegeleicht und kann einfach bei 30°C gewaschen werden.

Die Schlaufen mit Klettverschluss halten gut, dank Schaumstoff- und Wattefüllung ist sie angenehm weich und sie passt sich gut an. Das Gewebe ist glatt und optisch macht das Modell trotz des günstigen Preises einen eleganten und guten Eindruck.

Allerdings kann sie etwa schneller verschleißen als andere Modelle, was auch dem glatten und damit etwas anfälligeren Material geschuldet ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich aber sehr gut.

 

Vorteile:        

Verarbeitung: Sie ist insgesamt ordentlich verarbeitet und passt sich gut an.

Varianten: Sie können zwischen verschiedenen Farbvarianten und Ausführungen wählen.

Design: Das Design ist gelungen, denn sie wirkt elegant und schick.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Reinigung: Die Reinigung kann einfach bei 30°C in der Maschine erfolgen.

 

Nachteile:

Material: Es handelt sich um glattes Polyester, wodurch das Pferd etwas schneller schwitzen kann. Zudem ist es durch die glatte Oberfläche ein wenig empfindlicher.

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4. Eskadron Big Square Baumwolle D + VS + PD

 

Bei dem Modell von Eskadron handelt es sich um eine hochwertige Baumwollschabracke zum fairen Preis. Sie können zwischen drei verschiedenen Ausführungen (Dressur, Vielseitigkeit und Pony-Dressur) sowie drei verschiedenen Farbvarianten wählen.  Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, das Material ist robust und sie ist zudem unkompliziert in der Maschine bei 30°C waschbar.

Die Wattefüllung im Inneren sorgt für einen bequemen Sitz und sie ist anschmiegsam und widerstandsfähig. Feuchtigkeit wird insgesamt gut aufgenommen und da sie atmungsaktiv ist, wird Schwitzen insgesamt gut vorgebeugt. Im Vergleich zu manch anderen Modellen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durch die recht einfache Verarbeitung allerdings nicht ganz ideal, denn hin und wieder kann es zu kleineren unsauber verarbeiteten Nähten kommen, was sich negativ auf die Lebensdauer auswirken kann, sofern man sie zu spät entdeckt und nicht reklamiert.

Unterm Strich überzeugt die Schabracke aber optisch und hinsichtlich Ausstattung, Komfort und Verarbeitung im Verhältnis zum Preis auf ganzer Linie und natürlich sind wie üblich die Strupfenschlaufen per Klett variierbar.

 

Vorteile:        

Material: Sie ist aus 100% Baumwolle mit voluminöser Big Square Steppung gefertigt.

Varianten: Sie können zwischen drei Ausführungen und drei Farben wählen.

Design: Das Design ist gelungen, denn sie ist ein echter Eyecatcher.

Preis: Der Preis ist absolut angemessen und fair.

Reinigung: Sie können das Modell einfach bei 30°C in der Maschine waschen.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist nicht immer optimal, denn gelegentlich sind Nähte nicht ganz sauber verarbeitet.

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5. Equiline Rio Black Baumwolle D

 

Als sehr gute Dressurschabracke können wir Ihnen das Modell aus Baumwolle von Equiline sehr empfehlen. Es ist hochwertig verarbeitet, sehr gut und voluminös versteppt und ist sowohl atmungsaktiv als auch feuchtigkeitsregulierend.

Die Schabracke sitzt sehr gut auf dem Tier, lässt sich einfach in der Maschine bei 30°C reinigen und ist zudem aufwändig mit einem Strass-Besatz versehen, was sie optisch zu einem echten Hingucker macht. Die Verarbeitung selbst ist aber nicht außergewöhnlich, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts des etwas höheren Preises nicht ganz optimal ausfällt.

Sie lässt sich gut anpassen, sitzt gut auf dem Rücken und sorgt zudem für eine sehr gute Druckabsorption. Optisch und auch funktional weiß sie also  zu überzeugen, leider kann man aber nicht zwischen verschiedenen Farben oder Ausführungen wählen.

 

Vorteile:        

Material: Das Modell besteht aus 100% Baumwolle und ist hochwertig und voluminös versteppt.

Design: Das Design überzeugt auf ganzer Linie und der Strass-Besatz macht sie zum Eyecatcher.

Verarbeitung: Sie ist insgesamt sehr hochwertig verarbeitet, gut anpassbar und hat gute Absorptionseigenschaften.

Reinigung: Die Reinigung in der Maschine ist bei 30°C problemlos möglich.

 

Nachteile:

Preis: Im Verhältnis zur Verarbeitung ist das Modell bereits etwas preisintensiver und kommt daher sicher nicht für jeden in Frage.

Varianten: Es stehen keine alternativen Varianten zur Verfügung.

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6. HV Polo Saddle Pad Baumwolle D + VS

 

Das als Dressur- und Vielseitigkeitsschabracke erhältliche Modell von HV Polo überzeugt durch eine ordentliche Verarbeitung und ein hochwertiges Material (Baumwolle mit Coolmax Futter) bei gleichzeitig fairem Preis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also insgesamt sehr gut.

Leider steht nur eine Farbvariante zur Wahl und die Nähte sind nicht immer ganz sauber verarbeitet, was etwas zu Lasten der Lebensdauer gehen kann. Allerdings sitzt sie sehr gut, lässt sich gut anpassen und sorgt durch die Füllung und den Baumwollstoff für eine gute Klimaregulierung, eine gute Absorption und ein gutes Hautgefühl.

Sie wirkt optisch besonders sportlich und elegant und die Reinigung ist unkompliziert, da sie einfach bei 30°C in der Maschine gewaschen werden kann.

 

Vorteile:        

Material: Dank 100% Baumwolle und guter Klimafaser als Futter ist sie solide und langlebig.

Design: Sie ist sportlich designt und wirkt insgesamt ordentlich und schick.

Verarbeitung: Sie ist gut anpassbar, die Absorption ist gut und sie wirkt gut klimaregulierend.

Varianten: Sie können preisgleich zwischen Dressur- und Vielseitigkeitsschabracke wählen.

Reinigung: Sie können das Modell einfach bei 30°C in der Maschine waschen.

 

Nachteile:

Farbauswahl: Es ist nur eine einzige Farbe erhältlich.

Nähte: Die Verarbeitung der Nähte ist nicht an jeder Stelle optimal, was zu Lasten der Lebensdauer gehen kann.  

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7. BR Event Luxusbandbiese DR Polyester VS + D

 

Bei dem Modell von BR handelt es sich um eine sehr günstige Dressur- und Vielseitigkeitsschabracke, die sich gut anpassen lässt und optisch hochwertig wirkt. Die Verarbeitung ist zwar etwas einfacher gehalten, die Füllung ist etwas dünner und die Feuchtigkeitsaufnahme ist nicht optimal, überzeugt auf der anderen Seite aber durch eine sehr einfache Reinigungsmöglichkeit in der Maschine und das Baumwollmaterial, das für eine gute Klimaregulierung sorgt.

Durch den etwas dünneren Außenstoff ist sie ein wenig anfälliger gegen Verschleiß, schlug sich im Test aber durchaus wacker. Sie liegt gut an, passt sich dem Rücken gut an und fühlt sich zudem auf der Haut angenehm an.

Das Design wirkt durch die große Diagonalsteppung elegant und ordentlich und natürlich lässt sie sich ebenfalls anpassen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den günstigen Preis entsprechend sehr gut.

 

Vorteile:        

Material: Sie besteht aus Baumwolle und ist gefüttert, so dass sie atmungsaktiv und klimaregulierend ist.

Design: Durch die große Diagonalsteppung wirkt sie elegant und ordentlich.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Reinigung: Die Reinigung ist unkompliziert und kann bei 30°C in der Maschine erfolgen.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist durch den etwas dünneren Stoff recht einfach gehalten, was etwas zu Lasten der Lebensdauer geht.

Varianten: Es stehen keine alternativen Farben oder Varianten zur Wahl.

Feuchtigkeitsaufnahme: Sie nimmt nicht ganz so viel Feuchtigkeit auf wie manch anderes Modell aus Baumwolle.

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Häufig gestellte Fragen

 

Sollten Sie zu Schabracken noch weitere Fragen haben, kann Ihnen unsere Zusammenfassung der meistgestellten Fragen vielleicht weiterhelfen. Falls Sie darüber hinaus noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Frage 1: Was ist eine Schabracke?

Eine Schabracke ist eine etwas längere Satteldecke, die unter dem Sattel des Pferdes getragen wird, um den Rücken vor Schweiß und Schmutz zu schützen. Gefütterte oder dickere Modelle absorbieren zudem leichte Stöße und Unebenheiten. Im Vergleich zu Satteldecken schauen Schabracken jedoch unter dem dem Sattel hervor und erfüllen damit auch einen dekorativen Zweck.  

 

Frage 2: Welche Schabracke ist für ein dunkelbraunes Pferd ideal?

Die Farbe spielt eine untergeordnete Rolle. Allerdings bevorzugen die meisten Reiter und Reiterinnen Schabracken in einer Kontrastfarbe. Bei Dunkelbraun würde sich daher eine hellere Schabracke anbieten. Letztendlich ist es aber natürlich Ihnen überlassen, ob Sie eine Schabracke in Grün, Weiß, Schwarz oder einer anderen Farbe mit Verzierungen, Steppnähten oder anderen Merkmalen bevorzugen.

 

Frage 3: Woher kommt der Ausdruck ‚alte Schabracke‘?

Es ist umstritten, woher genau der Ausdruck kommt. Da auch Gardinen an Fenstern mitunter als Schabracke bezeichnet wurden, mutmaßen einige Sprachwissenschaftler, dass der abwertende Begriff auf die (minderwertige) Kleidung einer Frau bezogen war.

 

Frage 4: Was ist besser: eine Satteldecke oder eine Schabracke?

Das ist im Prinzip Geschmackssache, denn beide erfüllen den gleichen Zweck. Die Schabracke schaut im Vergleich zur Satteldecke lediglich ein Stück unter dem Sattel hervor und erfüllt damit auch einen dekorativen Zweck. Eine Satteldecke hat hingegen meist die gleiche Form wie der Sattel selbst und ist daher kaum zu sehen.

Frage 5: Welche Schabracke ist für einen Fuchs ideal?

Da sich der Begriff Fuchs auf ein Pferd mit braunem bzw. rotbraunem Fell bezieht, können Sie grundsätzlich abhängig vom Reitstil jede Schabracke verwenden. Was die Farbe angeht, wählen viele eine Kontrastfarbe zum Fell, dies ist aber Ihnen überlassen.